Akupunktur

Verena Schnapp

Die Akupunktur ist der bekannteste Teil im Bereich der Asiatischen Medizin. 

Die Lebensenergie Qi fließt in unserem Körper. Ein Ungleichgewicht oder eine Blockade dieser Energie kann zu Schmerzen und Krankheiten führen. 

Durch das Setzen von feinen Nadeln an bestimmten Akupunkturpunkten auf den Leitbahnen des Körpers, die auch Meridiane genannt werden, kann das Qi reguliert und gestärkt und  Blockaden können aufgelöst werden. Das Qi kann (wieder) frei fließen. 

 

Die Akupunktur wird bei verschiedenen Erkrankungsbildern eingesetzt, unter anderem bei: 

  • Hauterkrankungen, Allergien
  • Erkrankungen/Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Neurologischen Erkrankungen
  • Beschwerden des Atmungs- und Verdauungstraktes
  • Dysregulationen des Nervensystems und der emotionalen Befindlichkeit

Moxibustion 

 

In der asiatischen Medizin nimmt die Moxibustion einen gleichrangigen Stellenwert zur Akupunktur ein. Hier im Westen wird sie im Vergleich eher noch selten eingesetzt, gewinnt jedoch zunehmend stark an Bedeutung. 

 

Bei der Moxibustion, kurz auch „Moxa“ genannt, werden kleine Mengen an asiatischem Beifußkraut auf oder über bestimmten Akupunkturpunkten verglimmen lassen. 

Beifuß gilt seit alters her als Heilpflanze und besitzt eine stark wärmende und bewegende Kraft. So wirkt der Einsatz auf den Akupunkturpunkten regulierend auf das Qi in den entsprechenden Leitbahnen. 

Moxa kann direkt auf der Haut verwendet werden oder indirekt z.B. in kleinen Holzboxen, auf Ingwer-Scheiben oder auf Salz. 

Ohr-
akupunktur

Verena Schnapp

Bereits die alten Ägypter und Perser nutzten schon vor über 2000 Jahren Punkte im Ohrbereich zur Behandlung. In China wurde die Ohrakupunktur in den klassischen Schriften um 100 vor Christus das erste Mal beschrieben. 

In Europa ist die Ohrakupunktur durch den französischen Arzt Paul Nogier in den 1950er Jahren wiederentdeckt und erforscht worden und wird seitdem als alleinige oder unterstützende Therapiemethode verwendet. 

In unseren Ohrmuscheln sind ähnlich einer Landkarte alle Bereiche, Gelenke und Organe des Körpers abgebildet, wie in einem kleinen Mikrokosmos. So können sich Beschwerden und Störfelder im Körper über die Punkte im Ohr auffinden und unterstützen lassen. 

Die Ohrakupunktur kann mit feinen Ohrnadeln als Einzelsitzung durchgeführt werden. Meist kommt die Ohrakupunktur mit Dauernadeln, die für bis zu 5 Tagen im Ohr verbleiben, zum Einsatz. Häufig werden auch sogenannte Ohrsamen zum Aufkleben verwendet, die eine schmerzfreie Behandlung ermöglichen. 

Eine unterstützende Behandlung mit Ohrakupunktur ist unter anderem bei den folgenden Beschwerden möglich:

  • Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Rücken, Nacken, Hüfte, Gelenke)
  • Schmerzen Magen-Darmbereich (z.B. Gastritis), Verdauungsprobleme (z.B. Verstopfung, Durchfall)
  • zur Anregung der Entgiftung
  • zur Unterstützung des Immunsystems
  • Allergien
  • Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität
  • zur Unterstützung bei Raucherentwöhnung

Engaging Vitality

Verena Schnapp

Die Effektivität einer Akupunktur-Behandlung basiert auf der passenden therapeutischen Arbeit mit dem Qi, der sogenannten Lebensenergie. 

Engaging Vitality umfasst eine Auswahl an osteopathischen Diagnosetechniken zur Palpation, die eingesetzt und kombiniert werden, um noch gezielter mit den unterschiedlichen Aspekten des Qi des Patienten in Kontakt treten zu können. 

Durch die fein abgestimmte Kommunikation zwischen dem Therapeuten und dem Patienten, die den aktuellen Zustand in der jeweiligen Behandlungssitzung abbildet und den Verlauf während der Behandlung direkt nachvollziehbar macht, ergibt sich eine sehr sanfte und individuell fein angepasste Behandlung. Mit Akupunkturnadeln oder Moxibustion werden die passenden Behandlungsschritte umgesetzt. Nach jedem Behandlungsschritt wird der jeweilige Effekt auf den Körper mit den Palpationstechniken unmittelbar und achtsam überprüft und bei Bedarf direkt angepasst. 

Engaging Vitality wurde von Dan Bensky, Charles Chace und Marguerite Dinkins entwickelt. Für Praktizierende der Akupunktur gibt es in Europa und den USA vielfältige Optionen, am Ausbildungsprogramm teilzunehmen. 

 

Phytotherapie

Verena Schnapp

Heilpflanzen können uns in vielerlei Hinsicht in unserer Gesunderhaltung sanft und ganzheitlich unterstützen und begleiten. So werden sie z.B. bei der Regeneration von Organfunktionen, beim Anregen des Stoffwechsels, als Kur zur Entgiftung, zur Unterstützung des Immunsystems und bei der Stabilisierung von Emotionen eingesetzt. 

 

Für die Anwendung der pflanzlichen Wirkstoffe gibt es vielfältige Möglichkeiten: u.a. als Salben, Cremes, Auflagen und Wickel zur äußerlichen Anwendung. Zum Einnehmen aufbereitet als Teemischung, Granulate, Tinkturen, Extrakte oder Mazerate. 

Wir greifen bei der phytotherapeutischen Unterstützung auf heimische, westliche Kräuter zurück. 

 

Wer noch mehr zum Thema wissen möchte: In regelmäßigen Abständen finden in unserem Zentrum auch geführte Kräuterwanderungen und Informationsabende zu Heilkräutern und deren Anwendungsgebiete statt. 

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